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am 21. November 2021

Bedarfshaltestelle Hart-Wörth muss bleiben!

Grüne St. Pölten - Gerüchte, dass die ÖBB-Haltestelle Hart-Wörth mit Ende 2021 eingestellt werden soll, haben sich nach einer Anfrage der Grünen erhärtet. Anrainerinnen und Anrainer reagieren schockiert – wir unterstützen.

Doris Vulinovic ist Krankenpflegerin und pendelt mehrmals die Woche mit dem Zug nach Wien: „Mit dem Zug bin ich stressfrei in elf Minuten von Hart beim St. Pöltner Bahnhof. Da die ÖBB die Haltestelle erst vor Kurzem saniert hat bzw. die Gleisüberquerung für Fußgeher baulich gesichert wurde, war ich über die Ankündigungen wirklich überrascht. Noch dazu, weil derzeit eine Wohnhausanlage mit 52 Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe der Haltestelle fertiggestellt wird. Ich werde mich mit aller Kraft für den Erhalt dieser Haltestelle einsetzen!“


Unsere Stadträtin Christina Engel-Unterberger kritisiert die Ankündigungen, die Haltestelle im April 2022 gegen die neue Haltestelle Bildungscampus abzutauschen, scharf: 

Wer im Jahr 2021 Haltestellen des öffentlichen Verkehrs in einem dicht besiedelten Stadtgebiet stilllegt, hat den Auftrag unserer Zeit nicht verstanden. Die Grüne Regierungsbeteiligung ermöglicht den klimafreundlichen Umstieg vom Auto auf den Zug durch ein Klimaticket für ganz Österreich, mehr Schienen, mehr Züge und dichtere Takte für den Raum St. Pölten. Niemand darf jetzt zusehen, wenn Haltestellen im Stadtgebiet aufgelassen werden sollen.
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Es ist eine Katastrophe, dass ein stetig wachsender St. Pöltner Stadtteil von der Möglichkeit auf öffentliche, CO2- freundliche und straßenverkehrsunabhängige Verkehrsmittel umzusteigen, ausgeschlossen werden soll.“ Sie rufen die ÖBB dazu auf, in dieser Frage vorausschauend zu agieren und appellieren an die gesamte Stadtpolitik, sich für das Anliegen des Erhalts der Haltestelle stark zu
machen. „Gerade der für Verkehr zuständige Vizebürgermeister ist gefordert, seine Stimme zu
erheben und zu verhandeln, dass es auch weiterhin möglich sein wird, mit dem Zug von Hart-Wörth in die Innenstadt zu fahren.

Doris Vulinovic ergänzt abschließend, dass auch ein Fußgängerübergang über die Mariazellerstraße dringend benötigt wird: „Die hochfrequente Mariazellerstraße ohne Schutzweg bzw. Signal- oder Ampelanlage zu überqueren, ist ein Spießrutenlauf. Ich habe schon im Frühjahr 2020 bei der Stadt um Überprüfung dieser Gefahrenstelle ersucht und hoffe, dass nun Bewegung in diese Sache kommt!“​