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am 10. November 2021

Grüner Erfolg: Öffi-Investitionsschub für die Region

Christina Engel-Unterberger, Fabian Schindelegger - Die Grünen St. Pölten ziehen anlässlich des Ministerratsbeschlusses zum ÖBB-Rahmenplan 2022-2027 eine positive Zwischenbilanz zur „grünen Handschrift“ beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Am Mittwoch dieser Woche wurde die Vorhabensplanung der Österreichischen Bundesbahnen für die kommenden 5 Jahre von der Bundesregierung im Ministerrat beschlossen. Ein Anlass für die Stadträtin der Grünen, Christina Engel-Unterberger, eine positive Zwischenbilanz über die jüngsten Maßnahmen zu ziehen: 

„Es braucht eine Politik, die mutig vorangeht und in größerem Rahmen etwas verändert. Für unsere Verkehrspolitik bedeutet das, den öffentlichen Verkehr auf Schiene zu bringen. Genau das machen die Grünen in der Bundesregierung im Rekordtempo und das finde ich großartig. Das österreichweite Klimaticket, Ausbau der Infrastruktur und Taktverdichtungen sind spürbare Verbesserungen für Pendlerinnen und Pendler in ganz Österreich und insbesondere auch in St. Pölten. Geht es nach uns Grünen, ist in St. Pölten im Jahr 2030 alles auch ohne Auto gut erreichbar."

Stadträtin Christina Engel-Unterberger​​

"Die mit dem Rahmenplan beschlossene Elektrifizierung und Verbesserung der Strecke nach Traisen und Hainfeld bringt uns hier einen großen Schritt nach vorne und macht die Bahn als Alternative zum Auto für den Süden St. Pöltens deutlich attraktiver. Neben der neuen Traisenstrecke werden mit diesen Mega-Investitionen auch der zweigleisige Ausbau nach Herzogenburg und der 15 Minuten-Takt nach Wien endlich Realität. Das zeigt auch mehr als deutlich, dass es Alternativen zu Steinzeit-Projekten wie der S 34 gibt, die tatsächliche, nachhaltige Entlastung schaffen. Ich appelliere daher neuerdings an unsere Stadtregierung, ihre rückwärtsgewandte Betriebsblindheit endgültig sein zu lassen und miteinander an nachhaltigen Lösungen zugunsten unserer Zukunft zu bauen", so Christina Engel-Unterberger weiter.

Mit 18,2 Milliarden Euro investieren wir nicht nur in die Bahn, sondern vor allem in den Klimaschutz und auch in Green-Job-Arbeitsplätze, welche in der Zukunft des heimischen Arbeitsmarktes immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Wir freuen uns über die Verbesserungen in der Region und über die Rekord-Investitionen ​durch die grüne Regierungsbeteiligung auf Bundesebene. Auf Stadt- und Landesebene schaut es unter SPÖ und ÖVP-Führung leider anders aus.

„Während andere im Blitzlichtgewitter und bei Sonntagsreden über den Klimaschutz sprechen, drehen wir Grüne an den großen Zahnrändern, um den öffentlichen Verkehr endlich vom Abstellgleis zu holen. Es gilt nun die Fehler und Missstände geradezubiegen, die uns von früheren Regierungen und oftmals auch von der SPÖ als Verantwortliche im Verkehrsressort, hinterlassen wurden. Der nun beschlossene Investitionsschub tut genau das und erlaubt zukünftig vielen Menschen, das Auto stehen zu lassen und noch bequemer und günstiger zu pendeln.

Fabian Schindelegger
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​​​​​​Dennoch ist das Ziel noch lange nicht erreicht: "Um die Aufholjagd bei der Mobilitätswende zu schaffen, braucht es in der niederösterreichischen und der St. Pöltner Stadtpolitik ein Umdenken, weg von veralteten Straßen- und Transitprojekten, hin zu mehr öffentlichem Verkehr mit einer besseren Taktung und einer modernen, barrierefreien Infrastruktur in den Gemeinden. Gerade wir junge Menschen schätzen die Unabhängigkeit durch leistbare und gut ausgebaute Öffis. Wir zeigen im Bund in kürzester Zeit vor, wie es geht und werden nicht lockerlassen, bis der frische Wind der Mobilitätswende in die letzten verstaubten Amtsstuben weht“, so der für die kommende NÖ-Landtagswahl frisch gewählte Kandidat aus St. Pölten, Fabian Schindelegger​